Monday 06th of September 2010
Kreistagsfraktion
| Rede Neujahrsempfang 08 - Hübner |
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| Neuigkeiten - Ortsverband Guben | |||
| Geschrieben von: FDP Lausitz | |||
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Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrte Frau Prof. Dr. Wanka, liebe Gäste, Ich möchte Sie ganz herzlich auf dem Neujahrsempfang der Stadt Guben begrüßen. Ganz herzlich begrüße ich die Vertreter aus unserer Nachbarstadt Gubin. Mein besonderer Willkommensgruß gilt der Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg Frau Prof. Dr. Wanka. Meine sehr geehrten Damen und Herren „Die Zukunft erkennt man nicht, man schafft sie.“ Zukunft war 2007 unser neues Jahr, 2008 muss in seinen Ansprüchen, die gleichzeitig neue Herausforderungen sind, gestaltet werden. Ich glaube, Sie alle stimmen mir zu: Im vergangenen Jahr, im Jahr 2007, haben wir viel geschaffen, viel gestaltet, für unsere gemeinsame Zukunft, die Zukunft der Bewohner der Stadt Guben, für die Entwicklung der Stadt Guben, für die Zukunft und Entwicklung der Region. Mit dem bisher Erreichten können wir zuversichtlich in die Zukunft schauen, auch durch die sehr große Nachhaltigkeit der verschiedenen Projekte und Maßnahmen. Die Bürgerinnen und Bürger, die Unternehmerinnen und Unternehmer, die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, sowie die kommunalen und kreislichen Leistungsträger haben 2007 viel geleistet, worüber wir uns freuen und auf das wir stolz sein können. Den heutigen Neujahrsempfang möchte ich gern nutzen, um mich bei Ihnen allen für die gute, konstruktive und ehrliche Zusammenarbeit, die ich in vielen Beratungen und Gesprächen erleben durfte, vielmals zu bedanken. Die Gesamtheit der umgesetzten Projekte, sowie die inhaltlich begleitenden Maßnahmen, die Bestandteil des integrierten Stadtentwicklungskonzeptes waren, sind auch Zeugnis dessen, das qualifizierte Entwicklungsmaßnahmen im Innenstadtbereich maßgebliche Faktoren einer Identitätsbildung der Bürger mit der Stadt darstellen, Nachhaltigkeiten erzeugen und weitere Entwicklungen beeinflussen. 2007 haben wir als Stadt Guben sehr viel erreicht, um unseren Standort qualitativ und infrastrukturell zu entwickeln, zu stärken und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger wesentlich zu erhöhen. Projekte wie der Kreisverkehr in der Gasstraße, die Rekonstruierung und Modernisierung der Schwimmhalle, die neu gestaltete Berliner Straße, die inhaltliche Umgestaltung des Kirchplatz, die Modernisierung der Friedensschule und nicht zu vergessen, das Projekt Neißeterassen, einschl. der Fußgängerbrücke, hat für die Stadt Guben, innerhalb der integrierten Stadtentwicklungsmaßnahmen – und deren Ziele eine mehrfache Bedeutung. Stadtentwicklung heißt nicht nur Architektur sondern auch die Schaffung von integrierten bürgernahen Freiräumen in Form von gestalteten qualitativen Lebensräumen, die zukünftig touristische Entwicklungen maßgeblich positiv beeinflussen. Daraus resultierend befinden sich derzeitig eine Vielzahl von Projekten in Vorbereitung, die an dem erreichten ansetzen, diese in ihrer Gesamtheit weiter profilieren und den Entwicklungsprozess der Stadt Guben fortsetzen. Insbesondere sei hier angeführt die Entwicklung des Bereiches Tuchmacher - Viertel, mit seinen kulturhistorischen Bauten und Bauelementen und die weitere Entwicklung des Landschaftsraumes der Neiße, in Anbindung an die Neißeterassen, als prioritäre ganzheitliche Maßnahme. Diese Faktoren bilden die Grundlage für ein aktives und zukunfts- und ergebnisorientiertes Standortmarketing für das eine sehr breite Verantwortungsebene geschaffen werden muss, ausgehend von den Verantwortungsträgern der Stadt Guben, von den Bürgern, den Unternehmen am Standort, den Vereinen und auch der Presse. Standortmarketing ist ein Instrument der Arbeitsplatzsicherung und der Wohlstandsmehrung. Insbesondere die Presse muss und sollte ihre Verantwortung für die kommunale und regionale Entwicklung erkennen, diese begleiten und dem Bürger eine offene und ehrliche Kommunikationsplattform bieten. Ausgehend davon wünsche ich der LR unter Bezugnahme auf den Wechsel in der Geschäftsführung zum 01.03.2008 zukünftig mehr Erfolg wie bisher. Sehr geehrte Damen und Herren, Eine Stadt ist ein ganzheitliches soziales und wirtschaftliches Gefüge, eine Gemeinschaft, zu der alle Bewohnerinnen und Bewohner gehören, die für alle Bevölkerungsgruppen ein Identifikationsmerkmal darstellt, die einen gemeindlichen Anspruch und ein gemeindliches Interesse entwickeln. Ich freue mich, dass in Guben ein solcher Gemeinschaftsgeist existiert und sich viele Bürgerinnen und Bürger für ihre Stadt und auch in Vereinen engagieren. Sie mischen sich ein, sie werden und sind selbstbewusster, sie werden und sind aktiv in Vereinen, Initiativen oder karitativen Organisationen, sie übernehmen Verantwortung für ihr Umfeld und praktizieren damit vielfältige Formen der Demokratie. Dieser wachsende Zusammenhalt, das nachhaltige und kritische Interesse an den Entwicklungen bildet sich mehr und mehr heraus. Unsere Stadt hat ihren Bewohnerinnen und Bewohnern viel zu bieten. Diese Lebensqualität weiter zu verbessern, aber auch die Qualitäten von Guben stärker zu kommunizieren, muss eine gemeinsame Verantwortung sein. Den derzeitig eingeschlagenen Weg werden wir, wie bereits dargestellt, konsequent fortsetzen. Erlebbare und nutzungseffiziente Infrastruktur, komplexe Freizeitangebote, Kindergärten und Schulen, Sport- und Kulturangebote sind heute für ein integrales städtisches Leben unverzichtbar. Insbesondere unsere Schulen weisen einen sehr guten technischen und ausrüstungstechnischen Standart aus. Kommunen, die in diesen Bereichen gut aufgestellt sind, haben Zukunft. Sie sind attraktiv für Investoren und Unternehmen, die sich neu orientieren. Die integrierten Maßnahmen der Stadtentwicklung sind, neben dem komplexen Thema Bildung, ein unmittelbarer Bestandteil der Wirtschaftsentwicklung am Standort. Im Bereich der Entwicklung des Industriegebietes Süd werden in den nächsten Tagen und Wochen Entscheidungen fallen, die, wenn positiv, eine neue zukunftsweisende Technologiestruktur definieren. Wir haben also Grund, mit Zuversicht ins Jahr 2008 zu blicken, auch wenn, das will ich gar nicht verhehlen, eine Reihe von Herausforderungen auf uns warten. Eine Herausforderung, die entschlossenes und gemeinsames Handeln verlangt. Meine sehr geehrten Damen und Herren, die bisher erreichten Ergebnisse waren und die Zukunftspläne sind nur realisierbar durch die umfassende Unterstützung unserer Landesregierung. Hierfür möchte ich mich im Namen der Stadt Guben und in meinem persönlichen Namen, bei Frau Prof. Dr. Wanka, ganz herzlich bedanken. Für den heutigen Tag, meine Damen und Herren, wünsche ich Ihnen interessante Gespräche und für das Jahr 2008 uns gemeinsam viel Erfolg. Danke
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