Krankenhausdiskussion schlägt Wellen
Lausitzer Rundschau vom 4. August 2011Meldungen über die Zusammenarbeit zwischen dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus und dem Krankenhaus Forst schlagen hohe Wellen. In einer Betriebsversammlung in Forst haben am gestrigen Mittwoch Krankenhaus-Geschäftsführerin Dagmar Klinke und Bürgermeister Jürgen Goldschmidt (FDP) klargestellt, dass es oberstes Ziel sei, den Krankenhausstandort Forst und die damit verbundenen Arbeitsplätze langfristig zu erhalten, zu stärken und den guten Ruf des Hauses auszubauen.
Seit 2008 würden Möglichkeiten und Verfahrenswege geprüft, um dieses Ziel langfristig sicherzustellen. Dazu seien auch Gespräche mit dem Carl-Thiem-Klinikum Cottbus geführt worden, so Klinke. Goldschmidt stellt klar, „dass sich die Stadtverordnetenversammlung Forst zu einer möglichen Komplettübernahme durch das CTK noch nicht positioniert hat“.
Bisher sei noch kein entscheidungsfähiges gemeinsames Konzept entwickelt worden, heißt es. „Die Stadtverordnetenversammlung wird sich in einer ihrer nächsten Versammlungen mit dieser Thematik befassen, dabei alle in Betracht kommenden Optionen prüfen und sich unter Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen positionieren“, so Bürgermeister Goldschmidt.
Der Landtagsabgeordnete Jens Lipsdorf (FDP), der auch Mitglied des Aufsichtsrates des Thiem-Klinikums ist, hatte sich zuvor zu einer Übernahme des Forster Krankenhauses geäußert und sie als Zukunftsmöglichkeit bezeichnet.